Liberale für BDP

Kalkulation im Sozialismus

DIE UNMÖGLICHKEIT WIRTSCHAFTLICHER KALKULATION IM SOZIALISMUS

ZU ZWEI STANDARDWERKEN VON DON LAVOIE ÜBER DIE ALTE KONTROVERSE ÜBER ZENTRALE PLANWIRTSCHAFT BZW. MARKTSOZIALISMUS

Der herausragende Liberale LUDWIG VON MISES (1881-1973) vertrat bereits 1920 in einem Aufsatz die Meinung, wirtschaftliche Kalkulation sei im Sozialismus nicht möglich. Dies löste unter Ökonomen eine Diskussion aus, die als "SOZIALISTISCHE KALKULATIONSDEBATTE" in die Dogmengeschichte eingegangen ist. Vor dem Hintergrund der seinerzeitigen wie heutigen Reformbestrebungen in der damaligen Sowjetunion bzw. im heutigen Russland, im übrigen Osteuropa und in der Volksrepublik China hat die Thematik an Aktualität bis heute nichts verloren. Und selbst in der heutigen Bundesrepublik Deutschland, die seit der Wiedervereinigung von West- und Ost- (bzw. Mittel-)Deutschland im Jahre 1990 bedeutend stärker zu staatsinterventionistischen und egalitären Lösungen neigt (die Berliner Republik unterscheidet sich von daher grundlegend von der Bonner Republik, böse Zungen sprechen mittlerweile gar von einer "DDR light"...), beweisen vergangene wie gegenwärtige Programmdebatten innerhalb der LINKSPARTEI (www.die-linke.de; ehemals PDS, die Nachfolgeorganisation der verbrecherischen linkstotalitären Sozialistischen Einheitspartei Deutschland SED) wie in Italien innerhalb von Rifondazione Communista (www.rifondazione.it) und Partito dei Comunisti Italiani (www.comunisti-italiani.it), dass die extreme Linke sich in einem andauernden Zustand der IGNORANZ über entsprechende ökonomische Erkenntnisse befindet, was ihre POLITIKUNFÄHIGKEIT zusätzlich und die Notwendigkeit der Kenntnisnahme über diese Debatte in breiteren Kreisen der Bevölkerung unterstreicht (1).
VON ANDREAS K. WINTERBERGER (2)

1985 publizierte Don Lavoie (1950-2001 www.donlavoie.org), der damals und bis zu seinem Tod im Jahre 2001 als Assistenzprofessor für Ökonomie an der George Mason University in Fairfax (West Virginia), nahe von Washington DC gelegen, an der auch der liberale Nobelpreisträger für Ökonomie, James M.
Buchanan, wirkt(e) und forscht(e), zwei einander ergänzende grundlegende Bücher (2), die Geschichte und Konsequenzen dieser Debatte auf hochinteresssante Weise bewerten.

Missverständnisse als Ausgangspunkt einer fruchtbaren Debatte

Gemäss LUDWIG VON MISES beruht die Möglichkeit der Kalkulation in der Marktwirtschaft auf dem PREISMECHANISMUS: Ein wirtschaftlicher Gebrauch der vorhandenen Ressourcen sei nur dann möglich, wenn der Preismechanismus auf alle Produktionsfaktoren und intermediären Produkte angewandt werde. Nur auf Grund des Preismechanismus könne man alle entscheidenden Faktoren in Betracht ziehen. Don Lavoie legt nun im ersten der beiden erwähnten Bücher ("Rivalry and Central Planning - The Socialist Calculation Debate Reconsidered") dar, dass die Debate zwischen "ÖSTERREICHERN" (Ludwig von
Mises, FRIEDRICH A. VON HAYEK, teilweise auch LIONEL ROBBINS) und SOZIALISTISCHEN "NEOKLASSIKERN" (OSKAR LANGE, F.M.TAYLOR, H.D. DICKINSON, H.M. DOBBS, ABBA P. LERNER) aufgrund der unterschiedlichen Inhalte, die den jeweiligen Terminologien zugrunde gelegt wurden, auf zahlreichen
Missverständnissen beruhte. Ein Beispiel hierfür ist der Begriff "WETTBEWERB": Von den "Neoklassikern" wird darunter ein "OPTIMALER ZUSTAND" verstanden, in dem alle Teilnehmer als PASSIVE PREISNEHMER angesehen werden, während dies nach Mises' Definition "DER DYNAMISCHE KAMPF UNTER AKTIVEN UNTERNEHMERN", sogenannten PREISMACHERN, ist. Mises betritt nie, dass bei der Annahme eines statischen Systems wirtschaftliches Gleichgewicht entsteht und somit auch eine PLANWIRTSCHAFT funktionieren kann - im Gegenteil: Unter dieser Voraussetzung ist nach Mises wirtschaftliche Kalkulation GAR NICHT NOTWENDIG. Das reale Wirtschaftssystem beruht aber auf ständig wechselnden Preisen. Für Mises ist daher die Lieblingsvorstellung der Neoklassiker, das wirtschaftliche Gleichgewicht, bloss als Denkmodell brauchbar, jedoch OHNE JEGLICHEN REALITÄTSBEZUG.
Mises' Schrift, eine intellektuelle Pionierleistung, ist - wie Lavoie zu Recht schreibt - nicht bloss als theoretischer Beitrag, sondern auch ganz wesentlich vor dem realen Hintergrund des sogenannten KRIEGSKOMMUNISMUS UNTER LENIN zu sehen. Dieser war durch den Versuch der Beseitigung der Geldwirtschaft und der Märkte gekennzeichnet, getreu dem marxistischen Dogma. Mises ging es nun darum, - etwa in "Die Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen" oder in "Die Gemeinwirtschaft" bzw. "Socialism" (3) - zu zeigen, dass die ökonomischen Gesetze stets Geltung haben, und zwar entgegen den Erwartungen von Karl Marx auch im Sozialismus.

Rückkehr der Neoklassiker

Lavoies Beitrag besteht nun darin, nachzuweisen, dass die unter Wirtschaftswissenschaftern gängige INTERPRETATION der Kalkulationsdebatte FALSCH ist. Nach dieser Interpretation behauptete MISES 1920, eine zentrale Planwirtschaft sei schon "THEORETISCH UNMÖGLICH", was die sozialistischen Ökonomen damit gekontert hätten, dass sie erstmals auf Grund eines theoretischen Modells darstellten, wie Planung funktionieren könne. Ebenfalls gängige Auffassung ist, dass HAYEK und LORD ROBBINS sich schlicht und einfach auf das Argument der FEHLENDEN PRAKTISCHEN DURCHFÜHRBARKEIT einer umfassenden Planung zurückgezogen hätten. Schliesslich gehört zur herrschenden Interpretation, dass sich beide Seiten einig seien, dass die Synthese aus MARXSCHER THESE und MISESSCHER ANTITHESE, nämlich die Kombination von Preissystem und Planung ("MARKTSOZIALISMUS"), prinzipiell funktioniere.
Don Lavoies GEGENARGUMENTE lauten wie folgt: Obwohl man zwei "RÜCKZIEHER" im Verlaufe der Kontroverse lokalisieren könne, hätten diese STETS VON SEITEN DER PLANUNGSBEFÜRWORTER stattgefunden, VOM MARXISTISCHEN SOZIALISMUS ZUR "MATHEMATISCHEN LÖSUNG" UND SCHLIESSLICH ZUR "WETTBEWERBSLÖSUNG". Demgegenüber hätten die Gegner der Planwirtschaft seit Ludwig von Mises EIN EINZIGES KOHÄRENTES ARGUMENT beibehalten, das im Verlaufe der Debatte immer mehr präzisiert worden sei. Schliesslich zieht Lavoie das Fazit, der KONFLIKT zwischen Gegnern und Befürwortern der Planung sei UNGELÖST geblieben wegen des steten Rückzugs der Neoklassiker auf theoretische, irreale Modelle, die VERWIRRUNG angerichtet hätten. Der Herausforderung, die von den Vertretern der Österreichischen Schule der Ökonomie ausging, habe man sich nicht gestellt. Gemeint ist damit die vor allem von FRIEDRICH A. VON HAYEK formulierte Fragestellung, WIE DAS GRUNDLEGENDE WISSEN, DAS DEN ENTSCHEIDUNGEN WIRTSCHAFTLICHEN HANDELNS ZUGRUNDE LIEGT UND DAS IM MARKT DANK DEM PREISMECHANISMUS ZUSTANDE KOMMT, VERBREITET WERDEN KANN.

Interventionismus in der Marktwirtschaft

In "National Economic Planning: What is Left?" wendet Lavoie die Erkenntnisse aus der Sozialismus-Debatte auf damalige (gemeint sind die 1980erjahre) interventionistische Konzepte an, die demselben Ungeist und derselben ökonomischen Ignoranz wie die heutigen entspringen und sich voneinander kaum grundlegend unterscheiden. So wird die Idee der "REINDUSTRIALISIERUNG", wie sie in den USA von rechts- wie linksetatistischen Kräften vertreten wurde (und teilweise bis heute vertreten wird), einer deutlichen Kritik unterzogen. Gemäss dieser Vorstellung soll nach den - alles andere als überzeugenden - Vorbildern der in den 1930erjahren vom amerikanischen Präsidenten HERBERT HOOVER (der bis heute völlig zu Unrecht von Teilen der Linken wie der Konservativen als Repräsentant einer tendenziell Laissez-faire-liberalen bis nichtinterventionistischen Wirtschaftspolitik dargestellt wird) geschaffenen "RECONSTRUCTION FINANCE CORPORATION" und des japanischen "MITI" eine Behörde, die mit enormer Machtfülle ausgestattet würde, mit Bundesgeldern gewisse Wirtschaftsstrukturen stützen. Uneinigkeit bestand damals bloss darüber, ob TRADITIONELLE (STAHL- UND AUTOMOBILINDUSTRIE) oder INNOVATIVE (HIGH-TECH-INDUSTRIE) Wirtschaftszweige der staatlichen Unterstützung bedürften (Präsident Barak Obama entschied sich im vergangenen Jahr notabene angesichts der Internationalen Finanzkrise für eine finanzielle Geldspritze des Staats zugunsten der im nationalen wie internationalen Wettbewerb zunehmend träge und wettbewerbsunfähig gewordenen amerikanischen Automobilindustrie...). Alle Befürworter der "REINDUSTRIALISIERUNG", auch "STRUKTURALISTEN" genannt, betrachteten und betrachten die Wirtschaft aber als Gebäude, dessen Fundament stabile Industriezweige oder Wirtschaftsregionen bilden müssten, damit auch die oberen Stockwerke (andere Wirtschaftszweige) Bestand haben könnten. Zu Recht kritisiert Lavoie, dass die Verknüpfungen in einer sich ständig verändernden Wirtschaft zu eng und ZU KOMPLEX seien (diese Erkenntnis hat mittlerweile im heutigen ZEITALTER DER GLOBALISIERUNG noch beutend mehr an Stichhaltigkeit gewonnen...), als dass irgendeine Behörde sachgemäss entscheiden könnte, in welche Wirtschaftszweige Kredite umgeleitet werden sollen. Subjektive Überlegungen (politische Opportunität, Sonderinteressen) und damit WILLKÜR müssen dann zwangsläufig an die Stelle der UNPERSÖNLICHEN REGELN DES MARKTES treten (erinnert sei in diesem Zusammenhang an das 2009 von der damaligen deutschen Bundesregierung der sogenannten Grossen Koalition gegen den Willen des damaligen marktwirtschaftlich orientierten deutschen Wirtschaftsministers Karl-Theodor zu Guttenberg geschnürte Sanierungspaket im Fall Opel Wochen vor der Bundestagswahl, das die Übernahme des sich im amerikanischen Besitz befindlichen Autokonzerns durch einen multinationalen Anbieter und damit die Bewahrung von möglichst vielen Arbeitsplätzen in Deutschland ermöglichen sollte). Die vielerorts zu beobachtenden FEHLLEITUNG VON STAATLICHEM KAPITAL legt Zeugnis davon ab. Oft werden dabei - WEGEN DER MEIST ZU KURZFRISTIGEN (UND DAMIT ALLZU KURZSICHTIGEN) SICHTWEISE - DIE GRAVIERENDEN LANGFRISTIGEN NEGATIVEN FOLGEN VON EINGRIFFEN DES STAATS NICHT BEACHTET.

Moderater Libertarismus ("klassischer" Neoliberalismus) als Ansatzpunkt zur Aufhebung der Polarisierung zwischen moderaten Rechten (Rechte Mitte) und moderaten Linken (Linke Mitte)

Don Lavoie ist ein überzeugter LIBERTARIAN bzw. LIBERTÄRER (d.h. ein radikaler klassischer Liberaler, eine Position, die aber innerhalb des Libertarianism/Libertarismus vergleichsweise recht moderat ist), der sich von AUTORITÄREN MODELLEN (NATIONAL-)KONSERVATIV RECHTER WIE LINKER ("LIBERAL" im amerikanischen Sinne, d.h. etatistische Sozialdemokratie) Provenienz scharf abgrenzt. Er erinnert in seinen Büchern zu Recht an den - Staat und Gesellschaft umwälzenden - GESTALTUNGSWILLEN DER KLASSISCHEN LIBERALEN DES 18. UND 19. JAHRHUNDERTS. In dieser RADIKALEN TRADITION (unter "radikal" wird in diesem Zusammenhang die ursprüngliche Bedeutung dieses Begriffs verstanden, d.h. an die Wurzeln des Denkens gehend, und NICHT dessen Gleichsetzung mit "extremistisch", "autoritarisch" oder gar "totalitär") wurzelt seiner Auffassung nach ZUM TEIL AUCH DIE HEUTIGE LINKE, die sich aber VON IHRER URSPRÜNGLICH ECHT LIBBERTÄREN (d.h. freiheitlichen) TENDENZ ABGEWENDET UND AUTORITÄREN, MARKTFEINDLICHEN IDEEN ANGENÄHERT habe. Lavoies Diagnose ist, dass die meisten LINKEN DIE RADIKALITÄT UND DAS FREIHEITSPOTENTIAL DES MARKTES FÜR EINE GESELLSCHAFT FREIER BÜRGER - noch?! - NICHT ERKANNT hätten. Sozialistische und sozialdemokratische Parteien treten denn auch im besten FAll für eine GEMISCHTE, D.H. VON STARKEN STAATSINTERVENTIONEN GEPRÄGTE UND GEGÄNGELTE WIRTSCHAFT ein, seltene Fälle, etwa die ÄRA DES EHEMALIGEN NEUSEELÄNDISCHEN FINANZMINISTERS ROGER DOUGLAS, ausgenommen. Gewiss ist Lavoies Hoffnung auf eine VERBINDUNG DER DURCHSETZUNG RADIKALER BÜRGERRECHTE MIT KONSEQUENT MARKTWIRTSCHAFTLICHEN IDEEN DURCH DIE LINKE aus heutiger Sicht VERFRÜHT. Seit den Terroranschlägen der islamistischen Al Kaida vom 11. September 2001, paradoxerweise dem Todesjahr von Don Lavoie, sind in allen westlichen Demokratien im Zeichen des sogenannten "KRIEGS GEGEN DEN TERROR" sogenannte "ANTITERRORGESETZE" mit freiheitsgefährdender Wirkung erlassen worden(George W. Bush), die die grundlegenden verfassungsrechtlich garantierten persönlichen und liberaldemokratischen Freiheits- und Bürgerrechte teilweise gar massivst auf Kosten rechtsstaatlicher und liberaldemokratischer Substanz einschränken; als Negativbeispiele seien in diesem Zusammenhang die angelsächsischen Demokratien USA (der tendenziell verfassungsfeindliche und totalitäre PATRIOT ACT von George W. Bush ist auch unter dem gegenwärtig amtierenden USA-Präsidenten BARAK OBAMA bezeichnenderweise nicht aufgehoben worden - siehe www.de.wikipedia.org - Stichwort Patriot Act) und Grossbritannien erwähnt. Dennoch sei folgendes zu bedenken: Interessant sind derartige PERSPEKTIVEN aber immerhin insofern, als sie ANSÄTZE für eine AUFHEBUNG DER POLARISIERUNG ZWISCHEN MODERATER NICHTFUNDAMENTALISTISCHEN RECHTEN (RECHTE MITTE) UND MODERATER NICHTFUNDAMENTALISTISCHEN LINKEN (LINKE MITTE) sowie einen GRÖSSEREN SPIELRAUM FÜR EINE REFORMORIENTIERTE MODERNE LIBERALE POLITIK, DIE GLEICHERMASSEN DIE FREIHEIT, DIE UNABHÄNGIGKEIT UND DIE EIGEN-/MITVERANTWORTUNG DES INDIVIDUUMS, DER FAMILIE IM KLASSISCHEN WIE IM MODERNEN SINNE (PARTNERSCHAFTEN) SOWIE VON FREIWILLIG GEBILDETEN GRUPPEN VON INDIVIDUEN (VEREINE ETC.) IN GESELLSCHAFT, WIRTSCHAFT, KULTUR UND STAAT MEHRT, AUFZEIGEN.

ANMERKUNGEN:

1)In der zweiten Hälfte der 1990erjahre interviewte ich in meiner Funktion als damaliger Bonner (Deutschland-)Korrespondent von Schweizer Zeitungen am Rande eines nationalen PDS-Parteitags Sahra Wagenknecht, damalige Sprecherin der kommunistischen Plattform in der PDS/Partei der Linken, deren
Hauptexponentin Wagenknecht nach wie vor ist. Im Verlaufe des Gesprächs stellte sich heraus, dass diese Rosa Luxemburg äusserlich frappant imitierende Politikerin, die mittlerweile dem Europaparlament angehört, von der sogenannten "Kalkulationsdebatte" noch nie etwas gehört hatte, obwohl
oder gerade weil sie sich in ihrem politischen wie - vermeintlich - "wissenschaftlichen" Engagement stets auf Karl Marx bezog und ähnlich wie ihre Partei die Linke im neuen Programmentwurf "von der Überwindung des Kapitalismus" schwafelt(e) bzw. damals wie heute den "demokratischen Sozialismus", allerdings im rigoros marxistisch-leninistischen Sinne propagierte (siehe Link gleich zu Beginn dieses Artikels).

2)Redigierte, d.h. aktualisierte und partiell erweiterte neue Fassung eines Artikels von Andreas K. Winterberger, der am Mittwoch, 26. April 1989 erstmals in der "Neuen Zürcher Zeitung" ("NZZ" Nr. 96/1989, "Politische Literatur", Seite 99) publiziert wurde.

3)Don Lavoie: Rivalry and Central Planning - The Socialist Calculation Debate Reconsidered, Cambridge University Press, Cambridge 1985. Don Lavoie: National Economic Planning: What is Left?, Ballinger Publishing Company, Cambridge (Massachusetts) 1985.

4)Ludwig von Mises: Die Gemeinwirtschaft. Untersuchungen über den Sozialismus, Zweite umgearbeitete Auflage, Verlag von Gustav Fischer, Jena 1932 (1922). Ludwig von Mises: Socialism: An Economic and Sociological Analysis, foreword: Friedrich August von Hayek - siehe www.libertyfund.org -
Stichwort BOOKS.- Der 1920 publizierte Aufsatz "Wirtschaftrechnung im sozialistischen Gemeinwesen" ist in englischer Übersetzung in einem Sammelband enthalten, der von Friedrich August von Hayek herausgegebenen wurde und grundlegende Beiträge zur sogenannten Sozialistischen Kalkulationsdebatte enthält: Friedrich A. Hayek, ed.: Collectivist Economic Planning: Critical Studies on the Possibilities of Socialism, Routledge & Sons, London 1935. Friedrich A. von Hayek: Individualism and Economic Order, University of Chicago Press, Chicago 1948 bzw. Routledge, London 1948 (die deutsche Übersetzung erschien erstmals im Eugen Rentsch Verlag, Erlenbach ZH und wurde seither wiederholt neu aufgelegt, das englische Original ist in der Werkausgabe Hayek aufgenommen, die bei Routledge, London sowie bei der University of Chicago bzw. in deutscher Übersetzung bei Mohr-Siebeck, Tübingen erscheint), enthält die wichtigsten Essays von Hayek zur Debatte. Zudem schrieb der Nobelpreisträger für Ökonomie Anfang der 1980erjahre einen Rückblick auf die Debatte in Form eines teilweise leicht polemisch geratenen Artikels, der zuerst in "Economic Affairs", der Zeitschrift des britischen Think Thanks
Institute of Economic Affairs (siehe "Links" von www.liberalefuerbdp.ch), erschien und abgedruckt wurde in Chiaki Nishiyama, Kurt R. Leube, ed.s: The Essence of Hayek, Hoover Institution, Stanford 1984.

Copyright 2014/2010/1989 Andreas K.Winterberger

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